Sind osteuropäische Frauen besser als deutsche Frauen?

Die Fra¬≠ge klingt pro¬≠vo¬≠kant, aber auch nach viel hei¬≠√üer Luft. Denn um ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en bewer¬≠ten zu k√∂n¬≠nen, m√ľss¬≠te man sich zun√§chst auf die Kri¬≠te¬≠ri¬≠en eini¬≠gen, nach denen das gesche¬≠hen soll. Zudem w√ľr¬≠de ein wei¬≠ser Mensch auch ein¬≠wer¬≠fen, dass die Fra¬≠ge nach der idea¬≠len Frau nur indi¬≠vi¬≠du¬≠ell beant¬≠wor¬≠tet wer¬≠den kann. Letzt¬≠lich w√§re noch das Argu¬≠ment, dass es den Typ der Ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§e¬≠rin oder deut¬≠schen Frau sowie¬≠so nicht gibt. Die¬≠ses Schub¬≠la¬≠den¬≠den¬≠ken sei von vorn¬≠her¬≠ein der fal¬≠sche Ansatz. 

Slovecoach Stefan

Von Ste­fan

08.03.2023

Das alles mag sein, trotz¬≠dem sind man¬≠che M√§n¬≠ner fel¬≠sen¬≠fest davon √ľber¬≠zeugt, dass ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en die Bes¬≠se¬≠ren sind. Und das muss ja einen Grund haben. Die¬≠sem m√∂ch¬≠te ich nun nach¬≠ge¬≠hen, denn viel¬≠leicht gibt es ja tat¬≠s√§ch¬≠lich Argu¬≠men¬≠te, die f√ľr ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en sprechen?

Osteuropäische Frauen

Osteuropäische Frauen sind anders als deutsche Frauen

Wel¬≠cher Frau¬≠en¬≠typ der bes¬≠se¬≠re sei, kann nur beant¬≠wor¬≠tet wer¬≠den, wenn akzep¬≠tiert wird, dass Men¬≠schen eben nicht gleich sind. Nat√ľr¬≠lich ist es zu ein¬≠fach zu sagen: ‚ÄúDas ist eine Rus¬≠sin, also ist sie so und so‚ÄĚ. Denn es gibt intro¬≠ver¬≠tier¬≠te und extro¬≠ver¬≠tier¬≠te Rus¬≠sin¬≠nen. Sol¬≠che, die einer Kar¬≠rie¬≠re nach¬≠ge¬≠hen und wel¬≠che, die pri¬≠m√§r von der eige¬≠nen Fami¬≠lie tr√§u¬≠men. Man¬≠che m√∂gen Pop-Musik und ande¬≠re h√∂ren Hea¬≠vy Metal. Alles rus¬≠si¬≠sche Frau¬≠en, doch mit unter¬≠schied¬≠li¬≠chem Cha¬≠rak¬≠ter. Trotz¬≠dem muss es Eigen¬≠schaf¬≠ten geben, die den Typ einer rus¬≠si¬≠schen Frau ‚ÄĒ im Durch¬≠schnitt ‚ÄĒ anders wir¬≠ken las¬≠sen. Also anders als die typi¬≠sche deut¬≠sche Frau, die man(n) aus der Hei¬≠mat gewohnt ist. 

W√§ren alle Men¬≠schen gleich, w√§ren auch alle L√§n¬≠der auf die¬≠ser Welt gleich. Es w√ľr¬≠de √ľber¬≠all die¬≠sel¬≠be Men¬≠ta¬≠li¬≠t√§t vor¬≠herr¬≠schen, jede Gesell¬≠schaft w√§re wie die ande¬≠re. Doch wir alle wis¬≠sen, dass dem nicht so ist. Um also √ľber¬≠haupt in Fra¬≠ge ein¬≠zu¬≠stei¬≠gen, ob ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en bes¬≠ser sind, muss akzep¬≠tiert wer¬≠den, dass sie anders sind. In ihrer typi¬≠schen Men¬≠ta¬≠li¬≠t√§t und eben jenen Eigen¬≠schaf¬≠ten, die sie von deut¬≠schen Frau¬≠en unter¬≠schei¬≠det. Doch wel¬≠che sind das?

Aus westlicher Sicht ist Osteuropa erzkonservativ

Der wesent¬≠li¬≠che Unter¬≠schied zwi¬≠schen Ost-und West¬≠eu¬≠ro¬≠pa ist der h√∂he¬≠re Stel¬≠len¬≠wert von tra¬≠di¬≠tio¬≠nel¬≠lem, alten gegen¬≠√ľber moder¬≠nen Wert¬≠vor¬≠stel¬≠lun¬≠gen. W√§h¬≠rend im Wes¬≠ten zuneh¬≠mend dar¬≠√ľber dis¬≠ku¬≠tiert wird, was alles ‚ÄúFami¬≠lie‚ÄĚ ist, run¬≠zelt der Osten dar¬≠√ľber skep¬≠tisch die Stirn. Egal ob in Polen oder Russ¬≠land: Vater, Mut¬≠ter und Kin¬≠der bil¬≠den die Fami¬≠lie. Und f√ľr alle ist es das h√∂chs¬≠te Ziel im Leben eine sol¬≠che zu gr√ľn¬≠den. In Deutsch¬≠land gilt die¬≠ses Gesell¬≠schafts¬≠mo¬≠dell als ver¬≠al¬≠tet, gera¬≠de auch weil Frau¬≠en einer eige¬≠nen Kar¬≠rie¬≠re nach¬≠ge¬≠hen sol¬≠len. Wenn dies zu Las¬≠ten von Kin¬≠dern und einer aus¬≠blei¬≠ben¬≠den Fami¬≠li¬≠en¬≠gr√ľn¬≠dung geschieht, wird das zuneh¬≠mend tole¬≠riert. Nat√ľr¬≠lich w√ľn¬≠schen sich die eige¬≠nen Eltern immer¬≠noch heim¬≠lich Enkel. Sie ler¬≠nen aber zu akzep¬≠tie¬≠ren, dass die¬≠se moder¬≠ne Welt mitt¬≠ler¬≠wei¬≠le anders funktioniert. 

Konservativ

Vor die¬≠sem Hin¬≠ter¬≠grund wer¬≠den ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en in ihren Her¬≠kunfts¬≠l√§n¬≠dern anders sozia¬≠li¬≠siert als deut¬≠sche Frau¬≠en. Wobei es nat√ľr¬≠lich nicht nur ein ande¬≠rer Wer¬≠te¬≠kom¬≠pass ist, der den Unter¬≠schied aus¬≠macht. Das Leben in Ost¬≠eu¬≠ro¬≠pa ist all¬≠ge¬≠mein h√§r¬≠ter. Wer in Deutsch¬≠land nicht arbei¬≠ten m√∂ch¬≠te, muss das nicht tun. Denn es gibt einen Sozi¬≠al¬≠staat, der ihn auf¬≠f√§ngt oder gar ali¬≠men¬≠tiert. Wer dann auch noch meint, er w√§re des¬≠we¬≠gen ‚Äúarm‚ÄĚ, soll¬≠te lie¬≠ber nicht nach Ost¬≠eu¬≠ro¬≠pa auswandern. 

In L√§n¬≠dern wie Russ¬≠land oder der Ukrai¬≠ne liegt das Durch¬≠schnitts¬≠ge¬≠halt bei 500‚ā¨ im Monat, vie¬≠le ver¬≠die¬≠nen sogar noch weni¬≠ger. Sicher¬≠lich sind daf√ľr auch eini¬≠ge Lebens¬≠hal¬≠tungs¬≠kos¬≠ten nied¬≠ri¬≠ger, doch l√§ngst nicht alle, was ins¬≠ge¬≠samt zu einem deut¬≠lich nied¬≠ri¬≠ge¬≠ren Lebens¬≠stan¬≠dard f√ľhrt. Die Men¬≠schen leben nicht, sie √ľber¬≠le¬≠ben. Wie? Meist mit Unter¬≠st√ľt¬≠zung der Fami¬≠lie, die auch des¬≠we¬≠gen in Ost¬≠eu¬≠ro¬≠pa einen h√∂he¬≠ren Wert hat. Womit wir wie¬≠der bei den unter¬≠schied¬≠li¬≠chen Wert¬≠vor¬≠stel¬≠lun¬≠gen zwi¬≠schen Ost und West sind. 

Ist eine Osteuropäerin damit die klassische Hausfrau?

Nein. Eine ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau ist eben auch nicht ein¬≠fach so wie deut¬≠sche Frau¬≠en vor 50 Jah¬≠ren waren. Denn die Rol¬≠len¬≠bil¬≠der (und deren his¬≠to¬≠ri¬≠scher Hin¬≠ter¬≠grund) sind noch auf vie¬≠le ande¬≠re Art und Wei¬≠se unter¬≠schied¬≠lich. Zum Bei¬≠spiel waren Frau¬≠en in der Sowjet¬≠uni¬≠on schon nach der Okto¬≠ber¬≠re¬≠vo¬≠lu¬≠ti¬≠on 1917 den M√§n¬≠nern weit¬≠ge¬≠hend recht¬≠lich gleich¬≠ge¬≠stellt. Auch daher gab es in der DDR ein viel gr√∂¬≠√üe¬≠res Betreu¬≠ungs¬≠an¬≠ge¬≠bot f√ľr Kin¬≠der als in West¬≠deutsch¬≠land. Weil die Frau¬≠en im Kom¬≠mu¬≠nis¬≠mus mit arbei¬≠ten gin¬≠gen und daher aus¬≠rei¬≠chend Kin¬≠der¬≠krip¬≠pen und ‚ÄĎg√§r¬≠ten n√∂tig waren. D.h. eine ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau geht in der Regel arbei¬≠ten und ist nicht unbe¬≠dingt die klas¬≠si¬≠sche Hausfrau. 

Aller¬≠dings sind ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en fami¬≠li¬≠en¬≠ori¬≠en¬≠tiert. Und damit sind die Prio¬≠ri¬≠t√§¬≠ten im Leben etwas anders gesetzt als bei deut¬≠schen Frau¬≠en. In Russ¬≠land gehen Frau¬≠en zum Bei¬≠spiel genau¬≠so h√§u¬≠fig stu¬≠die¬≠ren wie west¬≠li¬≠che Frau¬≠en. H√§u¬≠fig hei¬≠ra¬≠ten rus¬≠si¬≠sche Frau¬≠en aber noch w√§h¬≠rend des Stu¬≠di¬≠ums und bekom¬≠men nach dem Ver¬≠las¬≠sen der Uni¬≠ver¬≠si¬≠t√§t ihr ers¬≠tes Kind. Zu einer Zeit, wo deut¬≠sche Frau¬≠en noch kei¬≠ne L√ľcke im Lebens¬≠lauf ris¬≠kie¬≠ren w√ľr¬≠den. Ein¬≠fach weil die Prio¬≠ri¬≠t√§¬≠ten anders gesetzt sind. Nat√ľr¬≠lich machen auch vie¬≠le ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en ‚ÄúKar¬≠rie¬≠re‚ÄĚ, doch oft erst, weil sie schon ihre Fami¬≠li¬≠en¬≠pl√§¬≠ne ver¬≠wirk¬≠licht haben.

Klassische Hausfrau

Nat√ľr¬≠lich ist das nur ein Bei¬≠spiel, wor¬≠in sich ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en von den deut¬≠schen Frau¬≠en unter¬≠schei¬≠den. Ins¬≠ge¬≠samt g√§be es noch vie¬≠le ande¬≠re zu nen¬≠nen. Die Rol¬≠len¬≠bil¬≠der sind in Ost¬≠eu¬≠ro¬≠pa auch klas¬≠si¬≠scher in dem Sinn, dass sie ein¬≠deu¬≠ti¬≠ger sind. Damit ist nicht nur gemeint, dass M√§n¬≠ner und Frau¬≠en unter¬≠schied¬≠lich sind. Bei¬≠de Geschlech¬≠ter sind sogar stolz dar¬≠auf und beto¬≠nen die¬≠se Tat¬≠sa¬≠che. Wenn sich ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en st√§r¬≠ker schmin¬≠ken und her¬≠aus¬≠put¬≠zen, dann auch, um ihre Weib¬≠lich¬≠keit zu beto¬≠nen und zu fei¬≠ern. Genau¬≠so wie man¬≠che Rus¬≠sen ihre M√§nn¬≠lich¬≠keit zele¬≠brie¬≠ren, indem sie auf einen B√§ren rei¬≠ten. Was aus west¬≠li¬≠cher Sicht chau¬≠vi¬≠nis¬≠tisch wirkt (und viel¬≠leicht auch ist). Doch in Ost¬≠eu¬≠ro¬≠pa wer¬≠den die Geschlech¬≠ter¬≠rol¬≠len nun mal anders ausgelebt.

Sind osteuropäische Frauen besser als deutsche Frauen?

Ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en sind anders, doch damit auch bes¬≠ser als deut¬≠sche Frau¬≠en? Und nat√ľr¬≠lich kann es hier¬≠auf kei¬≠ne ein¬≠fa¬≠che Ant¬≠wort geben. Wenn¬≠gleich es Argu¬≠men¬≠te gibt, die durch¬≠aus f√ľr ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en spre¬≠chen. Gr√ľn¬≠de, wegen denen ich selbst vor lan¬≠ger Zeit eine rus¬≠si¬≠sche Frau gehei¬≠ra¬≠tet habe.

Passen osteurop√§ische Frauen zu dir?

Auch wenn ich selbst gl√ľck¬≠lich mit einer ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠schen Frau ver¬≠hei¬≠ra¬≠tet bin, w√ľr¬≠de ich kei¬≠nen west¬≠li¬≠chen Mann emp¬≠feh¬≠len, es mir nach¬≠zu¬≠tun. Nat√ľr¬≠lich w√ľn¬≠sche ich jedem Mann, dass er sei¬≠ne Traum¬≠frau fin¬≠det. Ich bin fest davon √ľber¬≠zeugt, dass die Welt eine bes¬≠se¬≠re wird, umso mehr Men¬≠schen gl√ľck¬≠lich sind. Nur ist die ‚Äúidea¬≠le Traum¬≠frau‚ÄĚ auch rela¬≠tiv, je nach Mann und Geschmack. Selbst beim Aus¬≠se¬≠hen. W√§h¬≠rend ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en f√ľr man¬≠che M√§n¬≠ner hin¬≠rei¬≠√üend femi¬≠nin sind, sind sie f√ľr ande¬≠re ‚Äúk√ľnst¬≠lich, weil zu stark geschminkt‚ÄĚ. Trotz¬≠dem bin ich der Mei¬≠nung, dass das Aus¬≠se¬≠hen allein nicht das ent¬≠schei¬≠den¬≠de K.o.-Kriterium ist. Ob ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en gut zu einem west¬≠li¬≠chen Mann pas¬≠sen, ist in ers¬≠ter Linie eine Charakterfrage. 

Mann denkt nach

Zum Bei¬≠spiel in Bezug auf die schon erw√§hn¬≠ten Rol¬≠len¬≠bil¬≠der. So gibt es in Deutsch¬≠land mitt¬≠ler¬≠wei¬≠le vie¬≠le eman¬≠zi¬≠pier¬≠te M√§n¬≠ner, die sich eine Frau w√ľn¬≠schen, die ihnen m√∂g¬≠lichst √§hn¬≠lich ist. Weil sie auch selbst nicht mehr die klas¬≠si¬≠sche Versorger- und sp√§¬≠ter Vater¬≠rol¬≠le spie¬≠len m√∂ch¬≠ten. Die¬≠se M√§n¬≠ner wol¬≠len eher der Freund sein, mit dem man √ľber alles reden und Spa√ü haben kann. In einer gleich¬≠ge¬≠stell¬≠ten Bezie¬≠hung, in der es kei¬≠ne geschlechts¬≠spe¬≠zi¬≠fi¬≠schen Rol¬≠len mehr geben soll. Dar¬≠an ist auch nichts ver¬≠werf¬≠lich. Doch soll¬≠test du so jemand sein, dann sind ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en defi¬≠ni¬≠tiv nicht das, was du suchst. In die¬≠sem Fall kann ich dir nur zu einer deut¬≠schen Frau raten.

Wenn du aller¬≠dings ein klas¬≠si¬≠sches Rol¬≠len¬≠ver¬≠st√§nd¬≠nis bevor¬≠zugst. D.h. Frau¬≠en, die dich als star¬≠ke Schul¬≠ter zum Anleh¬≠nen sehen. Weil du die Besch√ľtzer- und Versorger-Rolle durch¬≠aus ger¬≠ne spielst. Weil dich umge¬≠kehrt auch die Weib¬≠lich¬≠keit der Frau¬≠en fas¬≠zi¬≠niert. Ihre Sch√∂n¬≠heit und Tem¬≠pe¬≠ra¬≠ment, die Emo¬≠tio¬≠nen, die sie damit in dir wecken k√∂n¬≠nen. Dann sind ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en durch¬≠aus eine √úber¬≠le¬≠gung wert. Ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en kos¬≠ten Geld, sagt der eine. Doch dein Mot¬≠to ist: M√§n¬≠ner und Frau¬≠en sind wie Magne¬≠te, die sich umso mehr anzie¬≠hen, je unter¬≠schied¬≠li¬≠cher sie sind.

Argumente die f√ľr deutsche Frauen sprechen

Daher sehen wir uns bei¬≠de Sei¬≠ten der Medail¬≠le an. Da es durch¬≠aus Argu¬≠men¬≠te gibt, die f√ľr deut¬≠sche Frau¬≠en spre¬≠chen. Bei denen ich behaup¬≠ten w√ľr¬≠de, dass ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en hier das Nach¬≠se¬≠hen haben. Aller¬≠dings immer mit Hin¬≠weis dar¬≠auf, dass es aus Sicht eines Man¬≠nes rela¬≠tiv ist, wie wich¬≠tig ihm die jewei¬≠li¬≠gen ‚ÄúArgu¬≠men¬≠te‚ÄĚ sind. 

1. Gleichheit

Das beson¬≠de¬≠re Merk¬≠mal einer deut¬≠schen oder west¬≠li¬≠chen Frau ist ihre Eman¬≠zi¬≠pa¬≠ti¬≠on und die damit ein¬≠her¬≠ge¬≠hen¬≠den Rol¬≠len¬≠bil¬≠der. Dem¬≠entspre¬≠chend ist es zugleich das Haupt‚ÄĎ, aber auch Gegen¬≠ar¬≠gu¬≠ment f√ľr eine west¬≠li¬≠che Frau. Je nach¬≠dem ob dir die¬≠ser Frau¬≠en¬≠typ und die damit ein¬≠her¬≠ge¬≠hen¬≠de Form der gleich¬≠ge¬≠stell¬≠ten Bezie¬≠hung zusagt oder nicht. Ich habe schon erw√§hnt, dass ich genau des¬≠we¬≠gen vie¬≠len eman¬≠zi¬≠pier¬≠ten M√§n¬≠nern von ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠schen Frau¬≠en abra¬≠te. Es geht am Ende nicht dar¬≠um, ob man(n) eine Rus¬≠sin wegen ihres Aus¬≠se¬≠hens oder ihrer Herz¬≠lich¬≠keit mag. Das allein sagt nicht, ob eine Bezie¬≠hung funk¬≠tio¬≠nie¬≠ren kann. Nur wer ver¬≠steht und bereit ist, viel¬≠leicht sogar eine klas¬≠si¬≠sche Lie¬≠bes¬≠be¬≠zie¬≠hung f√ľh¬≠ren m√∂ch¬≠te, wird am Ende damit gl√ľck¬≠lich werden.

2. Eigenständigkeit

Vie¬≠le west¬≠li¬≠che Frau¬≠en sind sehr eman¬≠zi¬≠piert und man¬≠che west¬≠li¬≠che M√§n¬≠ner st√∂¬≠ren sich dar¬≠an. Nichts¬≠des¬≠to¬≠trotz gibt es min¬≠des¬≠tens ein Argu¬≠ment, das wohl die meis¬≠ten M√§n¬≠ner aner¬≠ken¬≠nen w√ľr¬≠den. West¬≠li¬≠che Frau¬≠en sind eigen¬≠st√§n¬≠dig. Sowohl finan¬≠zi¬≠ell, aber auch in allen ande¬≠ren Lebens¬≠be¬≠rei¬≠chen. Sie brau¬≠chen und wol¬≠len auch kei¬≠nen Mann, um ihr Leben zu bestrei¬≠ten. Nat√ľr¬≠lich wol¬≠len genau¬≠so ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en z. Bsp. ihr eige¬≠nes Geld ver¬≠die¬≠nen, aber ihr Kar¬≠rie¬≠re¬≠stre¬≠ben ist bei wei¬≠tem schw√§¬≠cher aus¬≠ge¬≠pr√§gt. Das Abh√§n¬≠gig¬≠keits¬≠ver¬≠h√§lt¬≠nis ist hier in der Bezie¬≠hung deut¬≠lich st√§r¬≠ker. W√§h¬≠rend mit west¬≠li¬≠chen Frau¬≠en ‚ÄĒ auch auf¬≠grund ihrer Unab¬≠h√§n¬≠gig¬≠keit ‚ÄĒ ver¬≠schie¬≠de¬≠ne Lebens¬≠ent¬≠w√ľr¬≠fe m√∂g¬≠lich sind. Man¬≠che M√§n¬≠ner tr√§u¬≠men von einer offe¬≠nen Bezie¬≠hung, einer Wochenend-Beziehung oder √Ąhn¬≠li¬≠chem. Mit west¬≠li¬≠chen Frau¬≠en las¬≠sen sich sol¬≠che Lebens¬≠ent¬≠w√ľr¬≠fe deut¬≠lich leich¬≠ter verwirklichen. 

3. Gewohnheit

Osteuropäische Frauen vs Deutsche Frauen

Schlie√ü¬≠lich w√§re auch die Gewohn¬≠heit ein Grund f√ľr deut¬≠sche Frau¬≠en. Wer in Deutsch¬≠land auf¬≠ge¬≠wach¬≠sen ist, wird sich zun√§chst auch mit den Frau¬≠en aus der Hei¬≠mat am leich¬≠tes¬≠ten tun. Das¬≠sel¬≠be gilt f√ľr √Ėster¬≠reich, die Schweiz und jedes Land auf der Welt. Die Frau¬≠en aus der Hei¬≠mat sind schon da und m√ľs¬≠sen nicht inte¬≠griert wer¬≠den. Es ist auch klar, dass sie hier ger¬≠ne leben, weil sie hier auf¬≠ge¬≠wach¬≠sen sind. Wer eine Aus¬≠l√§n¬≠de¬≠rin hei¬≠ra¬≠tet und mit ihr zusam¬≠men¬≠le¬≠ben will, wird mer¬≠ken, dass das ein wich¬≠ti¬≠ger Punkt ist. Aber vor allem gibt es weni¬≠ger (nega¬≠ti¬≠ve) √úber¬≠ra¬≠schun¬≠gen. Wer selbst Deutsch ist, wei√ü wie ande¬≠re Deut¬≠sche so sind. Er wei√ü deut¬≠lich bes¬≠ser, was er erwar¬≠ten kann. Eine Frau aus dem Aus¬≠land zu hei¬≠ra¬≠ten, birgt in die¬≠ser Hin¬≠sicht immer ein gr√∂¬≠√üe¬≠res Risi¬≠ko. Wobei sich nat√ľr¬≠lich auch manch¬≠mal der Blick √ľber den Tel¬≠ler¬≠rand loh¬≠nen kann.

Argumente die f√ľr osteurop√§ische Frauen sprechen

Wer das Risi¬≠ko scheut, soll¬≠te es grund¬≠s√§tz¬≠lich nie mit aus¬≠l√§n¬≠di¬≠schen Frau¬≠en ver¬≠su¬≠chen. Aller¬≠dings gilt genau¬≠so, wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Denn nat√ľr¬≠lich gibt es hand¬≠fes¬≠te Gr√ľn¬≠de, die f√ľr west¬≠li¬≠che Frau¬≠en spre¬≠chen. Aller¬≠dings sind die¬≠se zum Gro√ü¬≠teil Ansichts¬≠sa¬≠che. Zudem gibt es eben¬≠so Argu¬≠men¬≠te f√ľr ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frauen.

1. Treue

West¬≠li¬≠che Frau¬≠en sind nicht nur eigen¬≠st√§n¬≠dig, ihre Unab¬≠h√§n¬≠gig¬≠keit ist ihnen ein sehr wich¬≠ti¬≠ges Gut. Zudem haben sich die Wert¬≠vor¬≠stel¬≠lun¬≠gen in der west¬≠li¬≠chen Welt stark ver¬≠√§n¬≠dert. Ehe und Fami¬≠lie gel¬≠ten nicht mehr als gesell¬≠schaft¬≠li¬≠che Norm. Hin¬≠ge¬≠gen wer¬≠den viel¬≠f√§l¬≠ti¬≠ge Lebens¬≠ent¬≠w√ľr¬≠fe tole¬≠riert, zum Teil auch pro¬≠pa¬≠giert. Was letz¬≠ten Endes dazu f√ľhrt, dass einer¬≠seits kurz¬≠le¬≠bi¬≠ge Bezie¬≠hung zuneh¬≠men. Ande¬≠rer¬≠seits, dass sich Frau¬≠en auch schnel¬≠ler aus einer lang¬≠fris¬≠tig gedach¬≠ten Bezie¬≠hung l√∂sen, wenn sie damit unzu¬≠frie¬≠den sind. Im Gegen¬≠satz zu Russ¬≠land oder der Ukrai¬≠ne herrscht in Deutsch¬≠land ein M√§n¬≠ner¬≠√ľber¬≠schuss. An Ange¬≠bo¬≠ten wird es einer Frau, zumin¬≠dest bis Anfang f√ľnf¬≠zig, nicht man¬≠geln. All die¬≠se Fak¬≠to¬≠ren k√∂n¬≠nen Gr√ľn¬≠de sein, war¬≠um im Gegen¬≠satz dazu rus¬≠si¬≠sche Frau¬≠en treu wir¬≠ken. Tat¬≠s√§ch¬≠lich tr√§u¬≠men ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en eher von der gro¬≠√üen Lie¬≠be, meist in Form der Ehe f√ľr eine lang¬≠fris¬≠ti¬≠ge Lie¬≠bes¬≠be¬≠zie¬≠hung. Dem¬≠entspre¬≠chend sind sie eher bereit, Tei¬≠le ihrer Unab¬≠h√§n¬≠gig¬≠keit zu opfern, wenn es um das gro¬≠√üe Gan¬≠ze geht.

Osteuropäische Frauen Treue

2. Familiensinn

Damit ein¬≠her¬≠ge¬≠hend sind ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en nicht nur treu, son¬≠dern Fami¬≠li¬≠en¬≠men¬≠schen. Der Wert der Fami¬≠lie ist in Ost¬≠eu¬≠ro¬≠pa ein ganz ande¬≠rer als in der west¬≠li¬≠chen Welt. Vie¬≠le west¬≠li¬≠che Frau¬≠en ent¬≠schei¬≠den sich heu¬≠te zwi¬≠schen Kin¬≠dern oder Kar¬≠rie¬≠re. Ein sol¬≠cher Gedan¬≠ke w√§re einer Rus¬≠sin fremd. Im bes¬≠ten Fall muss bei¬≠des kom¬≠bi¬≠niert wer¬≠den, im Zwei¬≠fel ist dann aber der Wunsch nach der eige¬≠nen Fami¬≠lie gr√∂¬≠√üer. Die klas¬≠si¬≠sche Rol¬≠len¬≠ver¬≠tei¬≠lung wird hier ger¬≠ne akzep¬≠tiert. Wobei auch ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en ihr eige¬≠nes Geld ver¬≠die¬≠nen wol¬≠len, nur sind die Prio¬≠ri¬≠t√§¬≠ten anders gesetzt. Vie¬≠le west¬≠li¬≠che Frau¬≠en ris¬≠kie¬≠ren die L√ľcke im Lebens¬≠lauf erst, wenn ihre Kar¬≠rie¬≠re ‚Äúabge¬≠si¬≠chert‚ÄĚ ist. Ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en hin¬≠ge¬≠gen bekom¬≠men die Kin¬≠der lie¬≠ber fr√ľ¬≠her und ver¬≠su¬≠chen erst danach beruf¬≠lich Fu√ü zu fas¬≠sen. Jeder Mensch macht nun mal das zuerst, was ihm wich¬≠ti¬≠ger erscheint.

3. Weiblichkeit

‚ÄúGen¬≠der¬≠gleich¬≠heit‚ÄĚ ist das Reiz¬≠the¬≠ma der Stun¬≠de im Wes¬≠ten. Vom Gen¬≠der¬≠stern¬≠chen bis zum drit¬≠ten Geschlecht, alles soll m√∂g¬≠lichst geschlechts¬≠neu¬≠tral sein. Auf vie¬≠le wir¬≠ken die¬≠se Ideen von oben ver¬≠ord¬≠net, weil sie sich nicht mit ihnen iden¬≠ti¬≠fi¬≠zie¬≠ren k√∂n¬≠nen. Ob dem so ist, bleibt an die¬≠ser Stel¬≠le irrele¬≠vant. Denn Fakt ist, dass Men¬≠schen sozia¬≠li¬≠siert wer¬≠den und alle Ein¬≠fl√ľs¬≠se der Gesell¬≠schaft irgend¬≠wo eine Wir¬≠kung ent¬≠fal¬≠ten. Nicht umsonst sind sich (west¬≠li¬≠che) M√§n¬≠ner und Frau¬≠en heu¬≠te deut¬≠lich √§hn¬≠li¬≠cher als vor vie¬≠len Jah¬≠ren. Auch im Ver¬≠gleich zum Rest der Welt. 

Osteuropäische Frauen Weiblichkeit

In L√§n¬≠dern wie Russ¬≠land wird das Ide¬≠al der Gen¬≠der¬≠gleich¬≠heit nach wie vor abge¬≠lehnt. Es ist sogar eines der Lieblings-Themen der rus¬≠si¬≠schen Pro¬≠pa¬≠gan¬≠da, um dem hei¬≠mi¬≠schen Publi¬≠kum die ‚Äúwest¬≠li¬≠che Deka¬≠denz‚ÄĚ vor¬≠zu¬≠f√ľh¬≠ren. Denn ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en lie¬≠ben es, ihre Weib¬≠lich¬≠keit zu beto¬≠nen. Sie tra¬≠gen ger¬≠ne Klei¬≠der, Make-Up und las¬≠sen sich die Fin¬≠ger¬≠n√§¬≠gel machen. Doch auch cha¬≠rak¬≠ter¬≠lich √ľber¬≠las¬≠sen sie dem Mann, die star¬≠ke Schul¬≠ter zu mimen. Weil sie die¬≠se Rol¬≠le auch so von einem Mann erwar¬≠ten. Denn nur Plus und Minus zie¬≠hen sich an. Wer die¬≠ser Mei¬≠nung ist, kann mit ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠schen Frau¬≠en durch¬≠aus gl√ľck¬≠lich werden.

Fazit: Es kommt auf dich an!

Die idea¬≠le Frau f√ľr jeder¬≠mann exis¬≠tiert nicht. Es kommt dar¬≠auf an, wer du bist und was du willst. Des¬≠sen soll¬≠test du dir so gut es geht klar wer¬≠den. Denn lei¬≠der gibt es nicht nur schwarz und wei√ü. Jeder Frau¬≠en¬≠typ hat sei¬≠ne Vor-und Nach¬≠tei¬≠le. Die¬≠se gilt es abzu¬≠w√§¬≠gen. Was ist mir wich¬≠tig und was nicht so sehr? Vie¬≠les l√§sst sich lei¬≠der nicht nur theo¬≠re¬≠tisch her¬≠aus¬≠fin¬≠den. Wahr¬≠schein¬≠lich hast du mit west¬≠li¬≠chen Frau¬≠en aus dei¬≠ner Hei¬≠mat bereits dei¬≠ne Erfah¬≠run¬≠gen gesam¬≠melt. Wenn die¬≠se eher nega¬≠tiv waren, spricht nichts dage¬≠gen, es mit einer Aus¬≠l√§n¬≠de¬≠rin zu ver¬≠su¬≠chen. Weil dann wirst du schnell mer¬≠ken, ob ost¬≠eu¬≠ro¬≠p√§i¬≠sche Frau¬≠en das sind, was du suchst. 

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